Impfschäden durch die Coronaschutzimpfung können versichert werden

Der erweiterte Unfallbegriff z.B. der VHV Unfallversicherung schliesst Impffolgeschäden nur in den Tarifen KLASSIK und EXKLUSIV im 2021 geltenden Bedingungswerk ein, nicht jedoch im günstigeren Smarttarif. Der VHV Tarif kann hier berechnet werden.

Einleitend möchte ich Ihnen hier als medizinischer Laie mitteilen, daß ich persönlich das Risiko der Folgeschäden einer Covid 19 Erkrankung als weit höher einschätze, als das Risiko, durch eine Coronaschutzimpfung einen bleibenden Impfschaden davon zu tragen.

Laut der Internetseite des Landes Niedersachsen haftet sogar der Staat für eventuell auftretende Impfschäden. Im Wortlaut heißt es dort am 18.05.2020:
„Wer haftet für Schäden durch den Impfstoff?
Von der Impfung ausgehende Risiken sind über die Staatshaftung abgedeckt. Das bedeutet, dass der Staat für eventuelle Impfschäden finanziell einsteht. In den Zulassungsstudien sind keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt geworden.“

Dennoch erreichen mich im Hinblick auf die anstehende Corona-Massenimpfung 2021 vermehrt Fragen zum Thema privater Versicherungsschutz gegen Impfschäden.

Und   …. zur allgemeinen Verwunderung lautet die Antwort darauf, ob man sich gegen bleibende Folgeschäden einer Coronaimpfung zusätzlich privat versichern kann ….. JA.

Und zwar gegen dauerhafte Impfungsfolgeschäden, die durch eine von einer zuständigen Behörde angeordnete oder empfohlene bzw. einer ärztlich empfohlenen Impfung verursacht wurden. Diese Definition trifft bei Covid19 eindeutig zu und ist, wenn es die Unfallversicherung, wie bei der VHV Unfallversicherung in den Tarifen Klassik und Exklusiv, analog hier zu findenden Klausel in §5.2.4e (S.23) mitversichert. Dieser Einschluß gilt im Übrigen bei sehr vielen anderen privaten Unfallversicherungen nicht, wie auch nicht im günstigsten der drei VHV Produktlinien, dem Tarif Smart.

Als Impfschaden wird, in meinem VHV Beispiel, eine über das übliche Ausmaß hinausgehende Gesundheitsschädigung als Impfreaktion definiert.

Hier geht es jedoch immer um bleibende Schäden, die eine Invaliditätsleistung bzw. Invaliditätsrente in der Unfallversicherung auslösen, jedoch nur wenn die entsprechende Unfallversicherung einen erweiterten Unfallbegriff definiert hat, der eben Impfschäden dem erweiterten Unfallbegriff zuordnet.

So macht das z.B. die VHV Versicherung in den Bedingungen ihrer Unfallversicherung in den besagten beiden Tarifvarianten.

Im Übrigen gibt es in der Unfallversicherung keine Wartezeiten, wie in der Krankenversicherung.

Auch kann man durchaus mehrere Unfallversicherungen nebeneinander haben, z.B. im Gegensatz einer der privaten Haftpflicht, wo Doppelversicherungen niemals zu einer doppelten Leistung führen würden und daher unredlich sind.

Wenn Sie sich also vor einem eventuellen online Abschluß eventuell nicht sicher sind, rufen Sie uns lieber vorher an, wir helfen Ihnen gerne.

Auch überprüfen wir auf Wunsch, anhand des Bedingungswerks Ihrer aktuellen Unfallversicherung, ob in Ihrem Unfallversicherungstarif eine gleichgeartete Impfklausel gilt, allerdings bitte nur nach vorheriger telefonischer Rücksprache, bzw. nach Bevollmächtigung zur Vertragsübernahme, damit wir bei Ihrem Versicherungsunternehmen verbindlich und zeitnah in Ihrem Auftrag nachfragen können.

Alternativ können Sie sich hier auch über unsere Versicherungsmakler-App anmelden, Ihre aktuellen Unfallversicherungsunterlagen hochladen und uns darüber autorisieren.

Tel: 0611-945892401

Ihre Bechstein Versicherungsmakler GmbH und Co. KG

Jürgen Bechstein

zum Unfalltarifrechner der VHV Versicherungen

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